Der grösste börsenkotierte Schweizer Immobilienkonzern hat nach Angaben vom Donnerstag 2025 einen Mietertrag von 456,8 Millionen Franken vereinnahmt. Das ist zwar ein Minus von 1,4 Prozent. Ein Grund dafür ist der Wegfall von bedeutenden Mieterträgen aufgrund zahlreicher Sanierungen, die aber fast vollständig kompensiert worden seien.
Der Betriebsertrag auf Konzernebene beläuft sich laut weiteren Angaben auf 553,4 Millionen Franken (Vorjahr 663,4 Mio). Der Rückgang ist dem Wegfall der Erträge aus dem Retailgeschäft von Jelmoli geschuldet, das Anfangs 2025 geschlossen wurde. Unter Ausklammerung dieses Effektes sei der vergleichbare Betriebsertrag im Vorjahresvergleich dagegen um 2,6 Prozent gestiegen.
Unter dem Strich verbleibt ein Reingewinn von 382,5 Millionen Franken inklusive Neubewertungen. Ohne Neubewertungen betrug der Gewinn 317,7 Millionen (VJ 313,5 Mio). Die Neubewertungen verdoppelten sich fast auf 216,9 Millionen. Die Aktionäre sollen davon in Form einer um 5 Rappen auf 3,50 Franken je Aktie erhöhten Dividende profitieren.
Starkes Asset Management
Im Asset Management von SPS Solutions stiegen die verwalteten Vermögen per Ende 2025 auf 14,3 Milliarden Franken (13,3 Mrd.). Wesentlich dazu beigetragen haben laut SPS Neugelder in der Höhe von rund 1,0 Milliarden. SPS Solutions sei dabei in sämtlichen Bereichen gewachsen. Zudem habe SPS im Asset Management einen Rekordertrag von 83,6 Millionen Franken erzielt, ein Plus von fast einem Fünftel.
Immobilienportfolio von fast 14 Mrd
Per Ende 2025 stieg der Wert des Portfolios im Immobiliensegment um 6,6 Prozent auf 13,9 Milliarden Franken, wie SPS weiter mitteilt. Das Plus sei vor allem auf die gezielten Zukäufe von Liegenschaften, auf wertsteigernde Investitionen sowie auf positive Neubewertungseffekte zurückzuführen.
Haupttreiber für die Neubewertungsgewinne seien dabei höhere Mieten bei neuen Mietverträgen bzw. Vertragsverlängerungen und eine leichte Reduktion des durchschnittlichen Diskontsatzes gewesen. Die Leerstandsquote wurde mit 3,7 Prozent (VJ 3,8 Prozent) angegeben.
Optimistischer Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2026 zeigt sich SPS optimistisch und rechnet mit einem insgesamt weiterhin positiven Marktumfeld. So wird eine deutliche Steigerung der Mieterträge und ein weiter rückläufiger Leerstand erwartet.
Im Asset Management erwartet Swiss Prime Site eine Fortsetzung des Wachstumskurses und geht weiterhin von einem organischen Wachstum von rund einer Milliarde Franken pro Jahr aus.
Auf Gruppenebene wird für das Geschäftsjahr 2026 eine deutliche Steigerung des operativen Ergebnisses erwartet. Entsprechend rechnet Swiss Prime Site mit einer Steigerung des FFO I auf zwischen 4,25 und 4,30 Franken pro Aktie. 2025 betrug dieser für die Immobilienbranche wichtige Wert 4,22 Franken.
Trotz des aktuell günstigen Finanzierungsumfelds soll der Verschuldungsgrad mit einem LTV von unter 39 Prozent konstant gehalten werden.
pre/dm
(AWP)

