Musk hatte in den vergangenen Tagen mehrfach auf seiner Social-Media-Plattform X umstrittene Beiträge zu der Kontroverse um den Mord an dem 18-jährigen Studenten Nowak im englischen Southampton geteilt.

Polizei schenkte dem Täter Glauben

Rechtspopulistische Politiker und Rechtsextremisten in Grossbritannien sehen den Fall als angeblichen Beleg dafür, dass Bemühungen zur Bekämpfung von Rassismus in Grossbritannien bei der Polizei inzwischen zu einer Benachteiligung der weissen Mehrheitsbevölkerung führen. Liberale und Linke wittern dahinter eine Kampagne mit rassistischem Hintergrund.

Nowak war im Dezember vergangenen Jahres in der südenglischen Stadt Southampton niedergestochen worden. Die Polizei schenkte jedoch dem Täter Glauben, der behauptete, rassistisch beleidigt worden zu sein und sich als Opfer darstellte. Die schweren Verletzungen Nowaks waren zunächst nicht sichtbar. Seine Beteuerungen, er sei niedergestochen worden und könne nicht atmen, wurden ignoriert. Ihm wurden Handschellen angelegt, als er bereits im Sterben lag.

Starmer wollte nach Angaben seines Sprechers Angehörige Nowaks noch am Donnerstag im Regierungssitz 10 Downing Street empfangen./cmy/DP/he

(AWP)