Die am Superwahltag am Donnerstag triumphierende rechtspopulistische Partei Reform UK mit Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage sowie die Konservativen seien dagegen dadurch definiert, die Verbindung zu Europa zu zerstören. Der Premier wird von «grossen Herausforderungen» sprechen. «Schrittweise Veränderungen» würden nicht ausreichen, wird er sagen.
Starmer: Es sind «keine gewöhnlichen Zeiten»
Labour hatte bei den Kommunalwahlen in England über 1.400 Mandate in kommunalen Gremien verloren. Bei der Parlamentswahl in Wales, der jahrzehntelangen Labour-Hochburg, rutschte die Partei hinter die Unabhängigkeitspartei Plaid Cymru und Reform UK auf Platz drei. In seiner Rede wird Starmer eingestehen, eine bessere Antwort finden zu müssen als nach dem Wahlsieg 2024: «Denn dies sind keine gewöhnlichen Zeiten.»
Die schrittweise Wiederannäherung an die Europäische Union hatte Starmer bereits in den vergangenen Monaten verfolgt. Bei einem Gipfeltreffen der Briten mit der EU-Spitze sollen in diesem Sommer weitere Massnahmen beschlossen werden. Eine vollständige Rückkehr in die Zollunion hat die britische Regierung bislang ausgeschlossen./mj/DP/mis
(AWP)
