Konkret stieg der Anteil an Stellenausschreibungen mit Remote-Option in der Schweiz seit Jahresbeginn um 12,7 Prozent. Knapp jede siebte Stellenausschreibung biete inzwischen die Möglichkeit zum «ortsunabhängigen» Arbeiten, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Das sei der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen Anfang 2019.

Damit liege die Schweiz beim Homeoffice-Anteil erstmals vor Deutschland und weise das stärkste Homeoffice-Wachstum in Europa auf. Neben der Schweiz zeigten lediglich Belgien (+7,4 Prozent) und Italien (+6,1 Prozent) substanzielle Zuwächse. Rückläufig sei die Anzahl Stellen derweil in Deutschland (-1,5 Prozent), Grossbritannien (-4,3 Prozent), den Niederlanden (-5,1 Prozent) und insbesondere in Schweden (-13,5 Prozent).

Mit Blick auf die einzelnen Berufsgruppen basiere der Boom in der Schweiz vor allem auf Büro- und Verwaltungsjobs. Dahinter folge der Bereich Maschinenbau sowie stark digitalisierte Bank- und Finanzstellen.

Am anderen Ende der Skala stünden Branchen aus technischen Berufsgruppen wie Daten & Analytics, IT-Systeme & Lösungen und Softwareentwicklung. Die stärksten Rückgänge seine derweil in der privaten und öffentlichen Sicherheitsbranche sowie im Rechtswesen zu verzeichnen.

sta/hr

(AWP)