Das Vermögen der gemeinnützigen Stiftungen ist seit 2020 um 14,4 Prozent auf 159,6 Milliarden Franken angestiegen. Dies entspricht im Durchschnitt einem Vermögen von 12,2 Millionen Franken pro Stiftung.

Gemäss den Ausführungen ist das Vermögen unter den Stiftungen aber ungleich verteilt. Allein der in Genf ansässige Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria verfügt über ein Jahresbudget von über 4 Milliarden Franken, wie im Stiftungsreport zu lesen ist - zum Vermögen gibt es keine Angaben.

Auch kantonal gibt es grosse Unterschiede. So weisen die Stiftungen unter der Zentralschweizer Stiftungsaufsicht mit einer durchschnittlichen Bilanzsumme 20,1 Milionen Franken den höchsten Wert aus, während der Durchschnitt im Kanton Glarus gerade mal bei 2,4 Millionen Franken liegt.

Basel-Stadt hat die höchste Stiftungsdichte

Auch die Anzahl der gemeinnützigen Stiftungen sind ist von Kanton zu Kanton höchst unterschiedlich. Im Kanton Zürich gibt es mit 2218 die meisten Stiftungen. Dahinter folgen Bern mit 1417 und Genf mit 1401 Stiftungen. Appenzell Innerhoden bildet mit 38 Stiftungen das Schlusslicht.

Basel-Stadt weist mit 42,9 Stiftungen pro 10'000 Einwohnerinnen und Einwohner mit Abstand die höchste Stiftungsdichte auf - gefolgt von den Kantonen Zug (34,2) und Glarus (27,5). Mit 6,1 Stiftungen pro 10'000 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt das Kanton Aargau am unteren Ende. Gesamtschweizerisch beläuft sich die Dichte auf 15,1 Stiftungen pro 10'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Der Schweizer Stiftungsreport wurde vom Center for Philanthropy Studies der Universität Basel, vom Verband der Schweizer Förderstiftungen Swiss Foundations und dem Zentrum für Stiftungsrecht an der Universität Zürich publiziert.

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(AWP)