Er kam somit klar über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten zu liegen, so die Mitteilung. Dabei habe der Index den höchsten Stand seit 2022 erreicht. Erstmals seit längerer Zeit gebe es berechtigte Hoffnung auf ein baldiges Ende der Industriekrise, heissts es.
Der PMI der grossen Industriefirmen widerspricht dem allerdings. Dieser verharrte im Februar unter der 50-Punkte-Marke. Zudem wurde die Umfrage vor dem Kriegsausbruch im Nahen Osten durchgeführt.
Hilft Deutschland?
Besonders exportorientierte KMU hätten eine deutliche Verbesserung der Geschäftslage gemeldet, heisst es in der Medienmitteilung gleichwohl. Grund dafür sei die an Fahrt gewinnende globale Industriekonjunktur. So gebe es Anzeichen, dass die deutsche Industrie nach vier Jahren Flaute wieder wachse.
Das macht sich in den Auftragsbüchern der Industrie-KMU bemerkbar. Im Index kletterte die Auftragskomponente im Februar auf 55,6 von zuvor 50,8 Punkten und leistete den grössten Beitrag zum PMI-Anstieg. Auch stieg der Wert zum Produktionsvolumen auf 55,0 von 52,3 Punkten.
Ein weiteres positives Signal machen die Raiffeisen-Experten in den Einkaufslagern aus, die von den KMU aufgestockt würden. Zudem habe die Beschäftigungskomponente nach vier Monaten im Kontraktionsbereich wieder die 50-Punkte-Marke überschritten.
mk/
(AWP)
