Mit dem Anstieg im April steigt der Frühindikator weiter über die sogenannte Expansionsschwelle von 50 Punkten, ab der man von einer Ausweitung der Aktivität in den Betrieben ausgeht.
«Chinas Industriekonjunktur zeigte sich im April trotz geopolitischer Turbulenzen weiterhin widerstandsfähig», kommentierte Analyst Henry Hao von der Commerzbank das Umfragergebnis. Die mit dem Boom rund um Künstliche Intelligenz (KI) verbundene, weltweite Nachfrage stütze weiterhin das Geschäft. Der Containerverkehr chinesischer Häfen sei «den ganzen Monat über robust» geblieben.
Der RatingDog-Indikator zeichnet allerdings ein besseres Bild als der ebenfalls am Donnerstag veröffentlichte staatliche Einkaufsmanagerindex. Dieser ging für April leicht um 0,1 Punkte auf 50,3 Punkte zurück. Der Indikator blieb damit aber über der Expansionsschwelle.
Die beiden Indikatoren werden unterschiedlich erhoben. Der staatlich erhobene Einkaufsmanagerindex erfasst laut Experten häufig grössere und staatsnahe Betriebe, während der RatingDog-PMI als Abbild für die Stimmung kleinerer und exportorientierter Unternehmen gilt./jkr/la/zb
(AWP)
