Ein unter der Flagge Maltas fahrender Öltanker habe an diesem Standort einen Notruf abgesetzt, berichtete die Sicherheitsfirma Ambrey.
Irans Revolutionsgarden sprechen von «Explosion»
Irans Revolutionsgarden (IRGC) teilten der Nachrichtenagentur Fars zufolge mit, zwei Öltanker seien in der Meerenge «explodiert». Diese beiden «Abweichler» hätten versucht, in die Strasse von Hormus und aus dieser hinaus über «die unsichere Route» zu fahren. Die Schiffe seien unter Druck des US-Militärs gezwungen worden, nicht die «ausgewiesenen sicheren Seewege» zu nutzen. Teheran hatte zuvor wiederholt erklärt, nur eine vom Iran vorgegebene Route durch die Strasse von Hormus sei sicher.
Bei dem im Juni unterzeichneten Rahmenabkommen mit den USA hatte der Iran zugesagt, sich «nach besten Kräften» um eine sichere und für 60 Tage gebührenfreie Passage von Handelsschiffen durch die Meerenge zu bemühen. Zudem sollten der Iran und der Oman unter Einbeziehung weiterer Golfanrainer über die künftige Verwaltung der Strasse von Hormus beraten.
Der Oman legte Berichten zufolge einen Vorschlag vor, nach dem der Schiffsverkehr auf der südlichen Route wie vor Kriegsbeginn frei möglich sein soll. Auf der nördlichen Route entlang der iranischen Küste wären dem Sender zufolge Genehmigungen Teherans nötig. Gespräche dazu brachten bisher aber keinen Erfolg./gma/DP/nas
(AWP)
