In der ersten halben Börsenstunde gewinnt die Straumann-Aktie 2,8 Prozent auf 86,12 Franken, während der Gesamtmarkt (SMIM) nur leicht tiefer notiert. Im bisherigen Jahresverlauf hatten die Titel allerdings gut 10 Prozent verloren.

Mit dem organischen Wachstum für das erste Quartal übertraf Straumann die Konsensschätzungen, wobei die positive Überraschung vor allem von Asien-Pazifik ohne China und Lateinamerika getragen wurde. Aber auch Nordamerika schnitt etwas besser ab als erwartet.

Beim zwar weiterhin schwach gebliebenen China-Geschäft sehen die Analysten Anzeichen einer Stabilisierung. So wird hier auf eine leicht anziehende Patientennachfrage und Lageraufstockungen bei Vertriebspartnern verwiesen.

Die Entwicklung in China bleibt jedoch für viele Beobachter ein Unsicherheitsfaktor. Die ZKB verweist zudem darauf, dass insbesondere auch die künftige Nachfrageentwicklung in Nordamerika genau beobachtet werde.

(AWP)