"Während Europa unter den hohen Energiekosten gelitten hat, waren chinesische Unternehmen davon kaum beeinträchtigt. Besonders stark zeigte sich dieser Effekt in Deutschland", heisst es in der am Mittwoch veröffentlichten Studie.

Zwar sind die deutschen Zulieferer Bosch, ZF Friedrichshafen und Continental weiter Spitzenreiter auf der Liste der Top-100, zusammen mit dem japanischen Denso-Konzern. Auch Mahle, Schaeffler , Brose, Eberspächer, Dräxlmaier und Thyssen-Krupp gehören zu den Grossen. Aber "koreanische und chinesische Zulieferer legen aussergewöhnlich stark zu, während der Marktanteil der deutschen und japanischen Unternehmen weiter zurückgeht", schrieben die Branchenexperten.

In den nächsten Jahren dürften sich die Umsatz- und Margenverschiebungen zugunsten chinesischer Zulieferer fortsetzen, sagte Berylls-Partner Alexander Timmer. "Massgebliche Treiber dafür sind die fortschreitende Elektrifizierung und Digitalisierung der Fahrzeuge."

Für die Batteriehersteller errechneten die Berater 2022 eine durchschnittliche Profitabilität von 10,6 Prozent - der Branchendurchschnitt schaffte nur die Hälfte. Einer der grössten Gewinner des Trends war laut Berylls der chinesische Batteriehersteller CATL, der mit einem Umsatzwachstum von 85 Prozent auf Platz 7 im Ranking vorrückte./rol/DP/stw