Im Vormonat hatte es mit 16,2 Prozent noch deutlich höhere Kaufanreize für E-Autos gegeben, bevor VW seine Sonderkonditionen für die ID-Modelle auslaufen liess. Auch bei Audi und der Stellantis -Marke Opel wurden die E-Rabatte der Untersuchung zufolge gekürzt. Der frühere Preisbrecher Tesla habe trotz deutlicher Absatzrückgänge auf dem deutschen Markt keine neuen Preisaktionen gestartet.

Autor Ferdinand Dudenhöffer erwartet für die kommenden Monate schwache Verkaufszahlen für E-Autos und einen Marktanteil von unter zehn Prozent. Bei Klein- und Kompaktwagen seien die jeweiligen Verbrennermodelle zwischen 11 000 und 14 000 Euro günstiger als die vergleichbaren Batterieautos. Dazu kämen politische Kampagnen gegen das E-Auto. «Für die Autobauer macht es keinen Sinn, mit hohen Verkaufsförderungsaktionen sich gegen die politische Stimmung und die über Nacht gestrichenen staatlichen Verkaufsprämien zu stellen», folgerte der Experte./ceb/DP/mis

(AWP)