Die Volkswirtschaft profitierte vor allem stark durch die global starke Nachfrage rund um künstliche Intelligenz. So legten die Exporte Südkoreas im Zeitraum von Januar bis März um 5,1 Prozent zu. Die viertgrösste Volkswirtschaft Asiens zählt zu den wichtigsten Produzenten für Computerchips weltweit.
Noch im Februar ging die Zentralbank davon aus, dass Südkoreas BIP 2026 um insgesamt zwei Prozent steigen könnte. Die Konfliktlage in Nahost und die daraus resultierende Energiekrise haben jedoch den ökonomischen Ausblick für die nächsten Monate deutlich eingetrübt. Südkorea ist wie die meisten ostasiatischen Volkswirtschaften stark auf Öllieferungen über die derzeit weitgehend geschlossene Strasse von Hormus angewiesen.
Bei den Quartalszahlen der Zentralbank handelt es sich um eine Vorabschätzung, die jedoch in aller Regel nur noch leicht nachjustiert wird./fkr/DP/stk
(AWP)
