Neben tieferen Prämien erhalten die Versicherten erneut eine Rückerstattung von 20 Prozent der Nettoprämien in der Berufs- und Nichtberufsunfallversicherung. Dies entspricht gemäss Mitteilung einer Entlastung von 709 Millionen Franken.
Die Suva erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Überschuss von 308 Millionen Franken. Das sind 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Solvenzquotient, er dient als Indikator für die finanzielle Stabilität einer Versicherung, liegt bei 190 Prozent. Die gesetzliche Untergrenze beträgt 100 Prozent.
Die Suva sprach in ihrer Mitteilung von einem «guten Anlagejahr». So erzielte das Unternehmen mit Sitz in Luzern eine Anlagerendite von 4,3 Prozent. Damit lag das Ergebnis 0,9 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Die Zahl der Berufsunfälle und Berufskrankheiten sank 2025 um 0,9 Prozent auf rund 166'000 Fälle. Die Nichtberufsunfälle nahmen dagegen um 2,8 Prozent auf rund 296'000 Fälle zu, wie es weiter hiess.
Die Suva versichert laut eigenen Angaben mehr als 140'000 Unternehmen mit über 2,2 Millionen Berufstätigen gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten.
(AWP)
