Insgesamt seien rund 296'000 Freizeitunfälle verzeichnet worden, was einer Zunahme von 2,8 Prozent entspreche, teilte die Suva am Dienstag mit. Die Zahl der Berufsunfälle und Berufskrankheiten sei hingegen um 0,9 Prozent auf gut 166'000 Fälle gesunken.
Damit setzte sich ein Wandel fort, der seit Anfang der 1990er-Jahre stattfindet. Im vergangenen Jahr ereigneten sich 64 Prozent aller gemeldeten Unfälle in der Freizeit.
«Die Sicherheit bei der Arbeit hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen», wird Suva-Statistiker Alois Fässler in der Mitteilung zitiert. Gleichzeitig investierten immer mehr Menschen ihre freie Zeit in Sport- und Outdoor-Aktivitäten.
Die meisten Sportunfälle registrierte die Suva beim Fussballspielen, gefolgt vom Skifahren und Bergwandern. Während sich Männer am häufigsten beim Fussball verletzten, war es bei den Frauen das Skifahren.
Eine deutliche Zunahme von 15,4 Prozent gab es bei den Unfällen von arbeitslos gemeldeten Personen. Die Suva begründete dies mit der höheren Zahl an Arbeitslosen. Insgesamt zahlte die Unfallversicherung im vergangenen Jahr Versicherungsleistungen von über 4,6 Milliarden Franken.
(AWP)
