Die Cockpit-Besatzung von Flug LX52, der am Sonntag um 18.11 Uhr in Zürich startete, leitete umgehend eine Landung ein und setzte ein Notsignal ab, um mit Priorität zu landen, wie die Swiss auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte. Der «Blick» berichtete online zuerst.
Das Flugzeug mit 206 Passagieren an Bord landete sicher und ohne weitere Vorkommnisse um 03.07 Uhr am Montag in der irischen Hauptstadt. Für die Nacht wurden die Passagiere in Hotels untergebracht. Expertinnen und Experten würden das Flugzeug eingehend untersuchen, bevor es nach Zürich überführt wird, wie es weiter hiess.
Zweiter Zwischenfall innert Kürze
Bereits Ende Juli war es zu einem Zwischenfall bei einem Swiss-Flug in die USA gekommen. Eine in einem Sitz eingeklemmte Ladebox für Kopfhörer hatte damals eine Rauchentwicklung auf einem Flug von Zürich nach New York verursacht. Das Flugzeug musste wegen des Vorfalls ausserplanmässig in Bangor im US-Bundesstaat Maine landen. Auch damals gab es keine Verletzten.
Damals nutzte die Fluggesellschaft den Vorfall, um an die geltenden Vorschriften für elektronische Geräte mit Lithium-Batterien zu erinnern. Seit Anfang des laufenden Jahres ist der Gebrauch von Powerbanks an Bord nicht mehr gestattet. Weder dürfen Geräte mit einer Powerbank geladen werden, noch die Powerbank selbst.
Passagiere dürfen maximal zwei solcher externer Akkus mitführen. Diese müssen am Körper, in der Sitztasche oder im Handgepäck unter dem Vordersitz aufbewahrt werden. Ein Transport im aufgegebenen Gepäck oder im Gepäckfach über den Sitzen ist verboten. Dieselben Regeln gelten auch für E-Zigaretten.
(AWP)
