Swiss Re habe per 1. Januar 2026 Verträge mit einem Prämienvolumen in Höhe von 12,4 Milliarden US-Dollar erneuert, teilte der Konzern am Freitag mit. Das habe in etwa dem zur Erneuerung anstehenden Geschäft entsprochen. Dabei habe der Konzern im Underwriting weiterhin diszipliniert agiert.

Mit Blick auf die Preise sei in dieser Runde eine Erhöhung von 0,3 Prozent bei stabilen Konditionen erzielt worden, hiess es weiter. Zur Vorsicht neigt der Konzern jedoch bei seinen Schadenannahmen. Aufgrund der Inflation und aktualisierter Risikomodelle hätten sich diese um 4,6 Prozent erhöht, womit sich netto ein Preisrückgang von 4,3 Prozent errechne.

Im Rahmen der Vertragserneuerungen legen die Erstversicherer grosse Teile ihrer Verträge mit den Rückversicherungen neu auf. Dabei werden Spitzenrisiken unter anderem für Naturkatastrophen von den Versicherungsgesellschaften an die Rückversicherer übertragen.

In der Januar-Runde stehen grosse Teile des Europa-Geschäfts zur Erneuerung an. Nach Jahren steigender Tarife waren die Preise für Rückversicherer bereits in den letzten Runden zum 1. April und 1. Juli mit verstärktem Fokus auf Asien und den USA unter Druck geraten.

mk/tp

(AWP)