Verbindungen nach Dubai fallen bis und mit Mittwoch 4. März aus, jene nach Tel Aviv bis und mit Sonntag 8. März. Die Sicherheit von Besatzung und Passagieren habe oberste Priorität, begründete die Swiss in einer Mitteilung vom Sonntag den Entscheid. Das Unternehmen beobachte die Lage weiterhin aufmerksam und stehe im Austausch mit den zuständigen Behörden.

Die Massnahmen betreffen auch die Routenführung. Bis zum 4. März werden die Flugzeuge der Swiss den Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate nicht nutzen. Bis zum 8. März meidet die Airline zudem die Lufträume von Israel, Libanon, Jordanien, Irak, Iran, Kuwait und Bahrain.

Bereits am Samstag hatte die Swiss wegen der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran ihre Flüge nach Tel Aviv bis zum 7. März ausgesetzt. Davon waren insgesamt 14 Flüge betroffen. Wegen der Schliessung zahlreicher Lufträume, unter anderem im Irak, wurden auch die Flüge vom Samstag und Sonntag nach Dubai annulliert.

Die Swiss folgt mit den Massnahmen ihrer Muttergesellschaft Lufthansa. Diese strich am Wochenende ebenfalls Flüge nach Dubai und Abu Dhabi. Zudem setzte das deutsche Unternehmen vorsorglich alle Flüge nach Jordanien, Libanon, in den Irak und den Oman bis zum 7. März aus.

Betroffene Fluggäste könnten ihre Reise kostenlos auf ein späteres Datum umbuchen, hiess es. Alternativ erstatte die Fluggesellschaft den vollständigen Ticketpreis zurück.

Das EDA weitet derweil seine Reisewarnungen für den Nahen Osten aus. Neu rät es auch von touristischen und nicht dringenden Reisen nach Bahrain, Jordanien, Katar, Kuwait, Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate ab.

Das teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Sonntag auf X mit. Die neuen Warnungen erfolgen nach der Eskalation der Lage nach den Angriffen der USA und Israels auf Iran in der Nacht auf Samstag.

In deren Folge hatte der Bund bereits von Reisen nach Israel abgeraten. Für den Iran gilt ein solcher Hinweis schon seit einiger Zeit.

(AWP)