Die Maschine mit der Flugnummer LX7043 landete um 14.40 Uhr in Zürich, wie auf der Internetseite des Flughafens Zürich zu entnehmen war. Mit diesem Flug will die Swiss einen Beitrag leisten, um den Betroffenen in der schwierigen Situation zu helfen, wie Fluggesellschaft in einer Medienmitteilung schrieb.
Der Sonderflug war am Donnerstagmorgen aus Muskat im Oman nach Zürich gestartet. An Bord befanden sich laut Swiss 211 Passagiere - 205 Erwachsene und sechs Babys. Es handelte sich um Personen, die bereits ein Swiss-Ticket hatten und ihre Reise wegen der aktuellen Lage nicht antreten konnten, sowie Schweizer Staatsangehörige, die sich beim EDA mit Aufenthaltsort Oman registriert hatten.
Innerhalb von weniger als 48 Stunden hätten rund 40 Mitarbeitende diesen Flug möglich gemacht, schrieb die Swiss. Mit an Board war auch ein Mechaniker. Zudem war im Frachtraum vorsorglich ein Container mit wichtigen Ersatzteilen geladen, um bei möglichen technischen Arbeiten in Muskat unabhängig handeln zu können. «Die Crew war damit auf vieles vorbereitet, was eine solche Mission mit sich bringen kann», schrieb die Swiss.
Tausende Schweizerinnen und Schweizer sitzen noch nach der amerikanisch-israelischen Offensive gegen den Iran in verschiedenen Golfstaaten fest. In der Travel-Admin-App des EDA haben sich rund 5200 Personen registriert.
Swiss streicht weitere Flüge
Die Swiss teilte am Donnerstag zudem mit, dass sie weitere Flüge nach Dubai und Tel Aviv annulliert habe. Wegen der angespannten Lage im Nahen Osten strich sie die Flüge nach Dubai bis zum 10. März und jene nach Tel Aviv bis zum 22. März. Am Dienstag hatte die Swiss die Flüge nach Dubai vorerst bis und mit (morgigem) Freitag und jene nach Tel Aviv bis am Sonntag ausgesetzt.
Die Sicherheit ihrer Besatzungen und Passagiere stehe jederzeit an erster Stelle. Auf dieser Basis sei der Entscheid getroffen worden, die Flüge weiterhin nicht durchzuführen, hiess es.
Sobald es die Sicherheitslage zulässt, will die Swiss die Flüge wieder aufnehmen. Gleichzeitig prüft sie laut eigenen Angaben fortlaufend, ob zusätzliche oder alternative Flugoptionen möglich sind. Voraussetzung dafür seien jedoch stets eine stabile und sichere Gesamtlage und Kooperation der lokalen Behörden.
(AWP)
