Unabhängig davon meide die Swiss Überflüge über den iranischen und den irakischen Luftraum bis auf Weiteres, wie es weiter heisst. Die Sicherheit der Passagiere, Crews sowie Mitarbeitenden vor Ort habe oberste Priorität.
Betroffene Fluggäste würden von der Fluggesellschaft direkt informiert und «je nach Wunsch und Verfügbarkeit auf andere Flüge umgebucht». Alternativ biete die Swiss eine kostenlose Umbuchung auf einen späteren Reisetermin oder die vollständige Erstattung des Ticketpreises an.
Die Tagesflüge nach und von Tel Aviv führt die Airline derweil weiterhin planmässig durch. Bereits am vergangenen Donnerstag hatte die Swiss bekannt gegeben, Nachtflüge nach Tel Aviv vorläufig bis kommenden Montag auszusetzen.
Nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran hatten die USA Medienberichten vom frühen Freitagmorgen zufolge ihre militärische Präsenz im Nahen Osten verstärkt: Der Flugzeugträger «USS Abraham Lincoln» und Begleitschiffe seien auf dem Weg vom Südchinesischen Meer in die Region, berichteten unter anderem die «New York Times» und das Portal «Axios».
Seit Beginn der Massenproteste gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik Ende Dezember hat Trump dem Iran bereits mehrfach mit einem Eingreifen der USA gedroht. Ausgelöst wurden die Proteste unter anderem von einer dramatischen Wirtschaftskrise, einer sehr hohen Inflationsrate und grosser Unzufriedenheit mit der Führung in Teheran. Irans Sicherheitsapparat hat die Proteste brutal niedergeschlagen. Menschenrechtler sprechen von Tausenden Toten.
(AWP)
