Das Projekt sei ein wichtiger Schritt zur besseren Nutzung der bestehenden Infrastruktur in Italien und einem schnelleren Ausbau, so das Communiqué. Die Unternehmen planen konkret den Ausbau der 5G-Abdeckung für Gemeinden mit weniger als 35'000 Einwohnern. Jeder Betreiber werde für den Netzausbau in 10 Regionen verantwortlich sein, so dass bis Ende 2028 ein Netz mit etwa 15'500 Standorten pro Betreiber entstehen werde.

Im Rahmen der Vereinbarung werde jeder Betreiber in den entsprechenden Gebieten das Funkzugangsnetz (RAN) des jeweils anderen nutzen, um Doppelspurigkeiten zu vermeiden. Die 5G-Abdeckung werde damit auf wenig dicht besiedelte Gebiete ausgeweitet. Solche Kooperationsmodelle sind laut der Swisscom in anderen EU-Ländern weit verbreitet.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Vorabend mit Verweis auf Insider berichtete, können die Swisscom-Töchter und TIM dank des Deals in den nächsten zehn Jahren je 250 bis 300 Millionen Euro sparen.

Die Vereinbarung hat laut den Angaben vorläufigen Charakter. Der endgültige Vertrag werde für das zweite Quartal 2026 erwartet. Der Deal stehe insbesondere unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Ministerium für Unternehmen und Made in Italy (MIMIT), die Wettbewerbsbehörde (AGCM) und die Kommunikationsbehörde (AGCom).

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(AWP)