So stimmten 46 Prozent der Männer der SVP-Initiative zu und 44 Prozent der Frauen, wie es in einer Mitteilung von 20 Minuten hiess. Die Umfrage basiert auf 26'205 Antworten zwischen dem 11. und 14. Juni aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin, durchgeführt vom Institut Leewas und mit einem Fehlerbereich von plus/minus 1,5 Prozent.
Am meisten Zustimmung erhielt die Initiative erwartungsgemäss von Sympathisanten der SVP: 95 Prozent. Am wenigsten Zustimmung kam von Sympathisanten der SP (12 Prozent), der Grünliberalen (15 Prozent) und der Grünen (17 Prozent). FDP-Sympathisanten stimmten der SVP-Initiative mit 43 Prozent zu und Mitte-Sympathisanten mit 33 Prozent.
Die Zustimmung variierte auch zwischen den Altersgruppen: So unterstützte mit 51 Prozent eine Mehrheit der 35- bis 49-Jährigen die 10-Millionen-Schweiz-Initiative und noch knapp die Hälfte (48 Prozent) der 18- bis 34 Jährigen, während die Sympathien für die Initiative bei den über 65-Jährigen nur noch bei 40 Prozent lag.
Einkommen und Bildungsniveau
Die Höhe des Einkommens bestimmte ebenfalls deutlich die Sympathiewerte: So war eine Mehrheit (51 Prozent) der bis 4000 Franken pro Monat Verdienenden für die SVP-Initiative, Höherverdienende wiederum lehnten diese ab.
Dasselbe gilt für das Bildungsniveau: je höher, desto weniger Zustimmung für die 10-Millionen-Schweiz-Initiative. So stimmten Menschen mit lediglich der obligatorischen Schulbildung mehrheitlich dafür (55 Prozent).
Am deutlichsten fällt ein unterschiedliches Abstimmungsverhalten zwischen städtischen und ländlichen Gebieten auf. Gemäss der Umfrage waren lediglich 36 Prozent in Städten und 45 Prozent in Agglomerationen für eine Begrenzung der Zuwanderung, wie sie die SVP-Initiative vorschlug. Eine knappe Mehrheit (51 Prozent) fand sich hingegen in ländlichen Gebieten.
(AWP)
