Der Geschäftserfolg von rund 65 Millionen Franken lag um 15,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie die Bank am Freitag mitteilte.

Der Betriebsertrag fiel mit 137,3 Millionen Franken um 8,5 Prozent tiefer aus als in der Vorjahresperiode. Der Geschäftsaufwand lag mit 67,3 Millionen Franken leicht höher (0,8 Prozent) als im Vorjahr. Es sei ein «gutes erstes Halbjahr» gewesen «mit einem soliden Resultat», hiess es in der Mitteilung weiter.

Besonders gut entwickelt habe sich das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Dessen Erfolg konnte gegenüber der Vorjahresperiode um 13,4 Prozent auf 34,7 Millionen Franken zulegen - «trotz des schwierigen Marktumfelds».

Hingegen schrumpften die Aktivzinserträge. Der Netto-Zinserfolg lag mit 79,3 Millionen Franken um gut 16 Prozent unter jenem der Vorjahresperiode. Dies sei auf die Zinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zurückzuführen. Die SZKB habe diese Mindererträge «nur teilweise» über Zinsanpassungen bei den Kundengeldern kompensiert.

Auch im Handelsgeschäft lag der Erfolg von 22,2 Millionen Franken um 6,3 Prozent tiefer. Dagegen konnte der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 13,4 Prozent auf 34,7 Millionen Franken zulegen.

Auf Negativzinsen vorbereitet

Die SZKB verzeichnete im ersten Halbjahr ein Kosten-/Ertragsverhältnis von 46,8 Prozent, einen Deckungsgrad der Kundenausleihungen durch Kundengelder von 87,5 Prozent sowie eine Eigenkapitalausstattung von 2,4 Milliarden Franken.

Für das zweite Semester rechnet die Bank mit einer «insgesamt positiven Entwicklung in allen Segmenten mit einer vergleichbaren Kostenentwicklung gegenüber dem ersten Halbjahr». Auf eine mögliche Senkung des Leitzinses in den negativen Bereich sei sie vorbereitet. Wie sich die Volkswirtschaft im Gesamten entwickelt, sei jedoch aufgrund der «geopolitischen Umwälzungen» sehr schwierig vorherzusagen.

jb/ls

(AWP)