Dort macht sich das Spar- und Restrukturierungsprogramm weiter positiv bemerkbar. So legte das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 19 auf 198 Millionen Euro zu. Analysten hatten mit einem geringeren Anstieg gerechnet. Die Stahlsparte lieferte dabei neben dem Materialgeschäft den grössten Ergebnisbeitrag, auch dank gesunkener Kosten für Rohstoffe und Energie sowie geringerer Personalkosten.

Positiv entwickelte sich auch der Auftragseingang. Dieser legte dank Grossaufträgen beim Marineschiffbauer TKMS um knapp ein Drittel auf 10,6 Milliarden Euro zu. Gedämpft blieb das Neugeschäft hingegen im Autozulieferergeschäft sowie in der Stahlsparte.

Unter dem Strich verdiente Thyssenkrupp mit einer Million Euro nach Minderheiten deutlich weniger als im Vorjahr, in dem das Unternehmen allerdings erheblich vom Verkauf von TK Electrical Steel India profitiert hatte./nas/la/he

(AWP)