Die Aktien von VAT steigen am Montag im frühen Handel rund 0,5 Prozent auf 612 Franken. In einem schwächeren Marktumfeld sorgt eine Kurszielerhöhung von Goldman Sachs für Rückenwind. Der Swiss Performance Index (SPI) verliert rund 0,5 Prozent.

Die US-Investmentbank hebt ihr Kursziel für die nächsten zwölf Monate von 782 auf 874 Franken an. Gegenüber dem aktuellen Kursniveau entspricht dies einem Aufwärtspotenzial von fast 43 Prozent und wäre ein Rekordhoch. Zudem ist es das höchste Kursziel im Markt - wenn auch nur hauchdünn.

Der weltweite Ausbau von Chip-Fabriken dürfte die Nachfrage nach den Ventilen von VAT weiter antreiben,heisst es. Die Analystin bei Goldman Sachs erhöht deshalb ihre Umsatzschätzungen für die Jahre 2027 und 2028 um 15 beziehungsweise 16 Prozent. Sie rechnet zudem damit, dass VAT im März die Umsatzprognose für das kommende Jahr erneut anhebt. Bereits letzte Woche zeigte sich das Management bei der Präsentation der Zahlen zum dritten Quartal äusserst zuversichtlich für 2027 und erhöhte die Prognose.

Knapp hinter Goldman Sachs liegt Barclays. Die britische Grossbank erhöhte vor wenigen Tagen von 860 auf 870 Franken. Zwar dürften die Rekordauftragseingänge aus dem dritten Quartal 2026 vorerst unerreicht bleiben, doch auch die Barclays-Experten stellen sich auf zwei weitere starke Jahre ein. Der Produktionshochlauf wirke sich derweil voll auf die Margen und damit auf die Gewinne aus.

Insgesamt fallen die Einschätzungen der Analystinnen und Analysten für das Rheintaler Unternehmen ebenfalls positiv aus. Von 17 Analystinnen und Analysten empfehlen neun die Aktie zum Kauf. Sieben stufen sie mit «Halten» ein, eine Person empfiehlt den Verkauf. Der Marktkonsens liegt bei 732 Franken, was einem Kurspotenzial von knapp 20 Prozent entspricht.

Luca_Niederkofler
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