Laut Bloomberg-Daten haben die rund ein Dutzend börsengehandelte Fonds, die die grösste digitale Währung halten, am Dienstag rund 760 Millionen Dollar eingesammelt – das ist der grösste Tageszufluss seit Oktober. Ein Bitcoin-Fonds von Fidelity mit dem Ticker FBTC zog mit 351 Millionen Dollar den Löwenanteil an.
Diese Anlagevehikel, die grösstenteils seit etwa zwei Jahren existieren, hatten Ende 2025 noch unter Abflüssen gelitten, als die Kryptopreise unter Druck geraten waren. Vor einem Kurssturz im Oktober, der Bitcoin, Ethereum und viele andere Coins getroffen hatte, waren sie bei institutionellen wie privaten Anlegern beliebt gewesen, weil sie einen unkomplizierten Zugang zum Markt für digitale Vermögenswerte boten.
Doch der Preis von Bitcoin hat sich – zumindest vorerst – wieder erholt. Seit Jahresbeginn hat er rund 10 Prozent zugelegt. Am Donnerstag lag die BTC-Notierung bei 96'296 Dollar und damit 1,3 Prozent unter dem Stand vom Mittwochabend. «Wenn die ETF-Zuflüsse weiter so ausfallen wie gestern, sollte das den Preis wirklich unterstützen», erklärte Eric Balchunas, Analyst bei Bloomberg Intelligence.
Spot-Bitcoin-Fonds haben in den zwei Jahren seit ihrer Einführung zweistellige Milliardenbeträge angezogen, begünstigt durch den steigenden Bitcoin-Kurs und die breitere Akzeptanz der Krypto-Branche. Nach dem Kurseinbruch im Oktober war es jedoch zu Abflüssen gekommen. Bitcoin fiel im Jahr 2025 mehr als 6 Prozent und erlitt damit erstmals seit 2022 ein Jahresminus, während es an den Aktien- und Edelmetallmärkten aufwärts ging.
(Bloomberg)

