Von ⁠Januar bis März verkauften die Schwaben im Hauptgeschäftsfeld Mercedes-Benz Cars gut 419.000 ⁠Fahrzeuge und damit sechs Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen ‌am Donnerstag mitteilte. In China erlitt die ‌Marke mit dem Stern einen Absatzrückgang ​um 27 Prozent auf 111.600 Stück. Am grössten Automarkt der Welt kämpft der Hersteller von Premium- und Luxusfahrzeugen mit schwacher Nachfrage und scharfer Konkurrenz.

Ohne China wäre der Absatz um fünf ‌Prozent gestiegen, hob Mercedes-Benz hervor. In den anderen grossen Märkten lief es besser: In den USA legten die Verkäufe um 20 ​Prozent auf 81.100 Einheiten zu, obwohl dort die stark ​erhöhten Importzölle das Geschäft erschweren. In ​Europa kletterte der Absatz um sieben Prozent auf gut 158.000 Autos.

Für das ‌laufende Jahr zeigte sich Vertriebschef Mathias Geisen zuversichtlich. Der Auftragseingang übertreffe die Erwartungen deutlich, so etwa der Bestelleingang für die neue S-Klasse. Die ​Auftragsbücher ​für die neuen E-Modelle ⁠CLA, GLB und GLC seien bis weit ​in die zweite ⁠Jahreshälfte gefüllt. «Mit der zunehmenden Verfügbarkeit unserer neuen Produkte konzentrieren wir uns ‌darauf, das starke Kundeninteresse in den kommenden Monaten in eine positive Absatzdynamik zu überführen», erklärte Geisen. In diesem ‌Jahr soll der Pkw-Absatz der Marke mit dem ​Stern auf Vorjahresniveau liegen, nach einem Rückgang um neun Prozent auf 1,8 Millionen Autos 2025.

(Reuters)