Apple greift den Platzhirsch Adobe sowie Entwickler von Musik-Anwendungen mit einem Bündel-Abo für seine Kreativ-Apps an. Das Angebot mit dem Namen Apple Creator Studio wird ab Ende Januar unter anderem Zugang zum Videoschnitt-Programm Final Cut Pro, der Bildbearbeitungs-App Pixelmator Pro und der Musikaufnahme-Software Logic Pro bieten.
Adobe-Aktien fielen im US-Handel um fast drei Prozent, während Apple-Papiere auf der Stelle traten. Adobe-Anleger haben ohnehin seit geraumer Zeit einen schweren Stand, weil sie starke Konkurrenz unter anderem von KI-gestützter Software für Adobes Software fürchten. Derzeit sind Adobe-Aktien mit 317 Dollar nur noch rund halb so viel wert wie zwei Jahre zuvor.
Mit dem Vorstoss macht Apple einen neuen Anlauf, von der breiten Nutzung der Geräte des Konzerns in der Kreativ-Industrie von iPhones über iPad-Tablets bis hin zu Mac-Computern mit einem grösseren Software-Geschäft zu profitieren.

