Erwartet würden in dem Zeitraum nun Erlöse zwischen 2,59 ⁠und 2,63 Milliarden Dollar, teilte der Vermittler von Ferienwohnungen am Donnerstag mit. ‌Analysten hatten im Schnitt mit 2,53 ‌Milliarden gerechnet. Airbnb setzt verstärkt ​auf Reisende im oberen Preissegment, um eine schwächelnde Nachfrage von preisbewussteren Kunden auszugleichen. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel um rund fünf Prozent zu.

Airbnb folgt mit seiner Strategie einem ‌Trend in der Reisebranche. Auch der Hotelbetreiber Marriott und die Fluggesellschaft United Airlines hatten darauf verwiesen, dass wohlhabende Reisende die Ergebnisse stützen.

Auch ​im abgelaufenen vierten Quartal übertraf Airbnb ​mit einem Umsatz von 2,78 Milliarden ​Dollar die Erwartungen. Der Gewinn je Aktie ging jedoch von 73 auf ‌56 Cent zurück. Für das Jahr 2026 rechnet das in San Francisco ansässige Unternehmen mit einem Umsatzwachstum «mindestens im niedrigen zweistelligen Bereich». ​

Allerdings ​werde kein Wachstum der ⁠bereinigten Kerngewinnmarge erwartet, da Airbnb weiter ​in Marketing, Produkte und Technologie ⁠investiert. Zudem treibt der Konzern die Expansion in das ‌Hotelgeschäft voran und kooperiert mit Boutique-Hotels in Städten wie New York und Madrid, wo Vorschriften das Angebot ‌an Ferienwohnungen einschränken. «Wir glauben, dass die Aufnahme ​von mehr Hotels auf die Plattform unseren gesamten Zielmarkt vergrössern kann», hiess es.

(Reuters)