Der Boeing-Konkurrent habe Tausende Mitarbeiter angewiesen, die ⁠Ausgaben zu reduzieren, sagten drei Branchenexperten. Dabei gehe es unter anderem ‌um den Einsatz von Dienstleistern ‌in der Sparte mit Passagiermaschinen. ​Als Begründung habe Airbus zum einen auf die weltweit unsichere Wirtschaftslage, zum anderen auf anhaltende Probleme mit der Lieferkette verwiesen. Airbus lehnte eine Stellungnahme ab.

Noch ‌im vergangenen Monat hatte Airbus-Chef Guillaume Faury Analysten gegenüber gesagt, dass der Iran-Krieg keine unmittelbaren Auswirkungen auf das ​Geschäft habe. Airbus sei jedoch besorgt, dass ​der hohe Ölpreis die ​Ausgaben für einige Teile in die Höhe treibe.

Der weltweit führende ‌Flugzeugbauer hat derzeit Probleme mit seinem Triebwerkslieferanten Pratt & Whitney. Faury war das Unternehmen im Februar ungewöhnlich scharf angegangen ​und hatte ​ihm vorgeworfen, seine ⁠Zusagen für die Lieferung von Triebwerken ​nicht erfüllt zu ⁠haben. Airbus hat zudem Probleme mit der Rumpfverkleidung ‌des A320, deretwegen 600 Maschinen überprüft werden mussten. Im ersten Quartal lieferte Airbus 16 Prozent ‌weniger Flugzeuge aus.

(Reuters)