Die Aktien von Logitech fallen am Freitag um 0,26 Prozent auf 69,34 Franken. Das passt ins Bild der vergangenen Monate. Ende 2025 waren die Titel noch knapp 100 Franken wert, sind dann aber stark zurückgefallen.
Nun scheinen sie allmählich auf dem Boden der Realität angekommen zu sein. Der Kursverlauf der letzten Tage zeigt nach oben. Zudem reagiert die Aktie eher mässig auf eine garstige Einschätzung der Bank Julius Bär. Der zuständige Analyst stuft Logitech zwar weiterhin mit «Hold» ein, fährt aber das Zwölf-Monate-Kursziel auf 75 von 100 Franken zurück. Damit lässt er noch Luft nach oben.
Deutlich negativ ist jedoch der Kommentar: Das Umsatzwachstum von Logitech bleibe hinter dem der Wettbewerber zurück, so der zuständige Analyst. Und die Umsatz- und EBIT-Guidance für das vierte Quartal liege, trotz insgesamt solidem Drittquartalsergebnis, lediglich im Rahmen der Erwartungen und könnte daher vom Markt verhalten aufgenommen werden.
Auch andere Experten sind zu ähnlichen Schlüssen gekommen. Jener der Deutschen Bank schrieb ebenfalls, der Ausblick für das vierte Quartal sei bloss erwartungsgemäss und deute auf ein nachlassendes Momentum hin. Das Wachstum sei stark auf Asien fokussiert, während Amerika und die EMEA-Zone nur schwach zulegten. Der DB-Experte sieht ein Kursziel von 75 Franken, die Einstufung lautet «Hold».
Nicht ganz so skeptisch hat sich die UBS geäussert. Sie empfiehlt die Aktien zum Kauf, bei einem mittelfristigen Preisziel von 96 Franken. Der verantwortliche Analyst erwartet eine robuste Gewinnentwicklung. Seiner Einschätzung nach sollte Logitech den PC-Markt weiterhin übertreffen und im Geschäftsjahr 2026/27 ein organisches Umsatzwachstum von 2 bis 4 Prozent bei leicht steigenden Margen erzielen.
(cash)
