Zwar geben die Aktien von Valiant am Donnerstagvormittag knapp 0,9 Prozent auf 181,00 Franken nach. Doch auch damit sind sie nur wenig von dem am Dienstag erreichten 16-Jahres-Hoch entfernt. Jene 183,60 Franken entsprechen dem Wert, den die Aktie zuletzt im Oktober 2010 hatten. Damals allerdings ging es steil bergab. In der jüngeren Vergangenheit sind die Valoren der Regionalbankengruppe gefragt und folglich im Aufwind.

Dieser hält schon länger an und hat sich seit vergangenem Herbst verstärkt. Entsprechend weisen die Valiant-Aktien ein 42-prozentiges Plus seit Mitte Oktober 2025 auf.

In dieser Phase waren die Märkte unter anhaltender Spannung. Auf die Intervention der Vereinigten Staaten in Venezuela folgten die US-Gebietsansprüche auf Grönland sowie mit dem Iran-Krieg ein weiterer Konflikt im Nahen Osten, der bis heute nicht beigelegt ist. In diesem Umfeld hat sich Valiant dank nachhaltiger Eigenkapitalrendite und robustem Wachstum behauptet.

Zudem gab es im Februar gute Nachrichten für Aktionäre: Der Verwaltungsrat der Bank hatte ein Aktienrückkaufprogramm beschlossen, das selbst Experten aufhorchen liess. Valiant überrasche mit dem Rückkaufprogramm, notierte die Zürcher Kantonalbank (ZKB). Daneben fallen die Dividendenausschüttung abermals höher aus. Für 2025 wird eine um 20 Rappen erhöhte Dividende von 6,00 Franken an die Aktionäre überwiesen. Aktuell beträgt die Dividendenrendite 3,3 Prozent. Der Wert ist angesichts des deutlich gestiegenen Aktienpreises durchaus attraktiv.

Allerdings mahnt gerade der historisch hohe Aktienkurs zur Vorsicht. Der Konsens der von Bloomberg erfassten Analysten traut der Aktie nicht mehr 155 Franken zu. Gemessen daran sinken Valoren in den kommenden zwölf Monaten um 14 Prozent.

(cash)