Mit dem Ergebnis für das vergangene Jahr schrammte der Augenheilkonzern knapp an den Erwartungen der Analysten vorbei. Auch die erhoffte Erhöhung der Dividende blieb aus.

Alcon büssen um 9.30 Uhr in einem seitwärts tendierenden Markt 2,2 Prozent auf 62,86 Franken ein. Das Papier fällt damit auch wieder unter den Jahresschlusskurs 2025.

Vor allem bei den Margen verfehlte das Unternehmen die Erwartungen der Analysten. So hatten diese bei der Kernmarge einen Wert nur leicht unter Vorjahr prognostiziert, diese fiel nun aber mit 19,0 Prozent klar tiefer aus.

Eher etwas desillusioniert gibt sich daher der Analyst von Morgan Stanley. Das Schlussquartal sei nicht ganz so ausgefallen, wie er sich das erhofft habe. Gerade vom Implantate-Geschäft hatte er sich, abgestützt auf die US-Branchenstatistiken, mehr erhofft.

Auch bei der Dividende enttäuschte Alcon. Das Gros der Experten hatte eine Erhöhung erwartet, nun blieb sie auf Vorjahresniveau.

Doch die Kommentare der Analystenzunft fallen nicht nur negativ aus. «Wir finden die klare Wachstumsbeschleunigung auf 7 Prozent im vierten Quartal zentral», schreibt etwa der ZKB-Experte: «Die Aussichten für 2026 sind besser als das moderate Jahr 2025 mit nur 4 Prozent Wachstum. Zudem ist die Margenambition hoch.»

Ähnlich sieht dies Sibylle Bischofberger von Vontobel: «Die Verkaufs- und Margenprognosen für 2026 sind etwas höher als vom Markt erwartet und wir rechnen mit leichten Aufwärtsrevisionen.»

(AWP)