"Wir bestätigen unseren Ausblick auf ein operatives Ergebnis von 14,2 Milliarden Euro für das Gesamtjahr, plus oder minus eine Milliarde Euro", erklärte Allianz-Finanzvorstand Giulio Terzariol zur Quartalsbilanz am Donnerstag.
Im zweiten Quartal stieg das operative Ergebnis von Deutschlands größtem Versicherungskonzern um 7,1 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro, was etwas über den Schätzungen der Analysten lag. Diese hatten ein operatives Ergebnis von 3,6 Milliarden Euro erwartet. Der bereinigte Periodenüberschuss der Anteilseigner stieg um 90,2 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zu.
Das Geschäftsvolumen wuchs um 5,9 Prozent auf 39,6 Milliarden Euro. "Wir haben starke Preisanhebungen erzielt und ergreifen weiterhin Maßnahmen, um die Inflation erfolgreich auszugleichen", erklärte Terzariol. Getrieben wurde das Wachstum vor allem durch die Geschäftsbereiche Lebens- und Krankenversicherung und Schaden- und Unfallversicherung. Die Schaden- und Unfallversicherung profitierte von höheren Preisen und Volumina. Die Lebens- und Krankenversicherung wuchs in erster Linie infolge eines hohen Einmalbeitragsvolumens in den USA.
In der Vermögensverwaltung beliefen sich die operativen Erträge auf 1,9 Milliarden Euro. Dies entsprach einem Rückgang von 2,0 Prozent, bereinigt um Wechselkurseffekte. Höhere erfolgsabhängige Provisionen wurden durch geringere Erträge aus dem verwalteten Vermögen mehr als aufgezehrt. Die Vermögensverwaltung verzeichnete trotz der vorsichtigen Anlegerstimmung weiterhin positive Nettomittelzuflüsse von Dritten.
(Reuters)
