Der Autoimporteur konnte mehr Autos verkaufen und erreichte beim Umsatz wieder die Marke von 5,0 Milliarden Franken. Im 2024 war der Umsatz auf 4,9 Milliarden Franken zurückgegangen. Im Rekordjahr 2023 waren es 5,2 Milliarden Franken.

Insgesamt hat die Amag Gruppe im vergangenen Jahr 75'026 Autos abgesetzt. Das ist ein Plus von 2,9 Prozent oder gut 2000 Wagen mehr als vor einem Jahr, wie der Branchenprimus am Freitag vor den Medien in Zürich bekannt gab. Der Marktanteil kletterte auf 32,1 Prozent, nachdem er im Vorjahr auf 30,4 Prozent gesunken war. Damit habe die Amag den zweitbesten Wert der Unternehmensgeschichte erreicht.

So hat sich der Importeur der Marken VW, Audi, Skoda und Seat/Cupra deutlich besser geschlagen als der Gesamtmarkt. Dieser hat die Talfahrt fortgesetzt. Im vergangenen Jahr gingen die Autoverkäufe in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein um 2,4 Prozent auf 233'737 Wagen zurück.

Damit liegt der Schweizer Automarkt weiterhin deutlich unter der Marke von 300'000 Personenwagen, die einst als «normales Autojahr» galt. Seit der Pandemie wurde dieses Ziel allerdings nicht mehr erreicht. Amag-CEO Helmut Ruhl sprach an der Medienkonferenz vom «sechsten schlechten Jahr in Folge». 

VW baut Poleposition aus

Trotz der schwierigen Verhältnisse waren fast alle Amag-Marken im vergangenen Jahr auf der Überholspur: Das grösste Plus gelang der Marke VW, die ihren Spitzenplatz mit 25'607 verkauften Autos ausbaute. «VW ist in der Schweiz seit einem Vierteljahrhundert Marktführer», hiess es.

Auf Platz zwei fuhr erstmals Skoda vor, das mit 22'290 Wagen BMW (20'466) hinter sich liess. Auch Seat/Cupra legte leicht zu (+1,4 Prozent). Nur Audi musste einen Dämpfer von -4,2 Prozent hinnehmen. Zusammen mit den Nutzfahrzeugen hat die Amag im vergangenen Jahr 82'052 Fahrzeuge verkauft.

(AWP)