Der Chip- und Sensorhersteller bestätigte am Montagabend als Reaktion auf Marktgerüchte in einer Pflichtmitteilung, ​dass er sich ‌in fortgeschrittenen Gesprächen über ‌den Verkauf einzelner Geschäftsaktivitäten befinde. Die angestrebte Transaktion sei Teil des im April 2025 angekündigten Plans zur beschleunigten ⁠Entschuldung, teilte der Konzern mit. Ziel seien Verkaufserlöse von weit über ​500 Millionen Euro. Der Standort im ‌österreichischen Premstätten ‍solle dabei langfristig gesichert werden. Zum Ausgang der ​Gespräche könne das Unternehmen keine Zusicherungen geben.

Der Konzern befindet sich seit Längerem ‌in einem tiefgreifenden Umbau. ⁠Vorstandschef Aldo Kamper hatte ‌im November erklärt, er hoffe, ein Sparprogramm im ‍Volumen von 225 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2026 abschliessen ​zu können.

(Reuters)