Texas Instruments profitiert von einer starken Nachfrage nach seinen Analogchips im Zuge ‌des Booms ⁠bei Rechenzentren und zeigt sich für das laufende ⁠Quartal optimistischer als gedacht. Für das Vierteljahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz ‌zwischen 5,0 und 5,40 Milliarden ‌Dollar. Analysten hatten im Schnitt ​4,86 Milliarden erwartet. Auch die Vorhersage für den Gewinn liegt über den Prognosen.

Schon das abgelaufene Quartal lief unerwartet gut. Da Texas Instruments als eine der ersten Halbleiterfirmen ‌seine Zahlen vorlegt und seine Chips in vielen Branchen zum Einsatz kommen, gelten die Ergebnisse als wichtiger Indikator für ​die weltweite Nachfrage. Die Aktie legte nachbörslich ​acht Prozent zu.

Tech-Konzerne investieren derzeit ​massiv in den Ausbau von Rechenzentren für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) und ‌benötigen dafür grosse Mengen an Chips. Texas Instruments stellt analoge Halbleiter her, die unter anderem die Stromversorgung regulieren ​und ​Signale wie Temperatur oder ⁠Licht in digitale Daten umwandeln.

Um ​die Margen langfristig ⁠zu steigern, investiert das Unternehmen stark in den Ausbau ‌seiner Produktionskapazitäten und die Umstellung auf kostengünstigere Verfahren. Zudem erholt sich die Nachfrage aus der Industrie ‌und der Autobranche, da Kunden ihre während ​der Pandemie angelegten Lagerbestände abgebaut haben und nun wieder neu bestellen.

(Reuters)