Die Aktien des Computerzubehörherstellrs Logitech gewinnen 0,6 Prozent auf 58,2 Franken, während der Gesamtmarkt gemessen am Swiss Markt Index (SMI) 0,4 Prozent höher steht. Seit Jahresbeginn hat der Titel 25 Prozent verloren.

Die im Mai kommunizierten Zahlen zum vierten Quartal bei Logitech brachten nach dem schwachen Weihnachtsquartal keine Trendwende. Der Umsatz von 960 Millionen Dollar lag zwar über den Erwartungen und das operative Ergebnis dank der starken operativen Kostenreduktion mit 82,3 Millionen Dollar ebenfalls. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Logitech quer durch alle Produktkategorien weiter deutlich schrumpfte.

Nun erfährt die Aktie unter den Analysten aber wieder mehr Rückhalt: Die Credit Suisse erhöht das Kursziel für Logitech von 52 auf 59 Franken und belässt die Einstufung auf "Neutral". 

Er rechne für den Computerzubehör-Hersteller mit einer sich stetig verbessernden Profitabilität, schreibt Analyst Serge Rotzer. Dabei geht er davon aus, dass sich die Bruttomarge im zweiten Halbjahr 2023/24 auf mindestens 40 Prozent erhöht dank einem günstigeren Umsatzmix sowie tieferen Transportkosten und währungsbedingtem Rückenwind. 

Vor diesem Hintergrund erhöht Rotzer von der Credit Suisse seine Prognosen für den non-GAAP EBIT für 2024/25 und 2025/26 um rund 8,5 Prozent, während er seine Wachstumsprognosen fast unverändert belässt. Zusammen mit dem Verschieben seines Bewertungshorizonts um ein Jahr habe dies denn auch zur Kurszielerhöhung geführt, so der Analyst. Für eine höheres Anlagerating fehlt ihm derzeit aber die Visibilität bei den Wachstumsbereichen Videospiele und Videokonferenzen.

(AWP/cash)