Volkswagen werde die Belastung voraussichtlich im ersten Quartal verbuchen, schrieben die Analysten von Bernstein am Dienstag nach einem Gespräch mit Volkswagen. Dabei gehe es um eine Summe, die zwischen 60 und 75 Prozent der 800 Millionen Dollar liege, die Volkswagen ursprünglich ausgegeben hatte, um das Fahrzeug im Werk in Chattanooga einzurüsten. Ein VW-Sprecher bestätigte, dass die Berechnungen von Bernstein korrekt seien. Die Experten von Jefferies sprachen von einer Abschreibung von ungefähr 550 Millionen Euro.
Ohne die Abschreibung sei der Gewinn von Januar bis März wohl höher ausgefallen als vor Jahresfrist, schrieben die Bernstein-Analysten weiter. Zudem profitiere Volkswagen davon, «dieses unprofitable Fahrzeug nicht länger zu verkaufen». VW hatte vergangene Woche angekündigt, die Produktion des ID.4 einzustellen. Der US-Elektroautomarkt war nach dem Aus einer Steuergutschrift im vergangenen Jahr eingebrochen.
(Reuters)

