Der Index hatte im vergangenen Jahr wegen der Politik von Donald Trump zeitweise sehr stark im Minus notiert, hat dann aber nach der Zoll-Einigung im November das Vorzeichen gewechselt. Im Januar war er dann wegen der Grönlandkrise erneut in den negativen Bereich abgerutscht.
Der Indexstand ergibt sich aus dem Saldo der Analysten, die eine positive (22,0 Prozent) respektive eine negative Veränderung (12,2 Prozent) der konjunkturellen Lage in den kommenden sechs Monaten erwarten - wobei im Februar vor allem die Zahl der Pessimisten rückläufig war. Die Mehrheit der 41 Befragten ging von einer unveränderten Lage aus.
Leitzins mehrheitlich bei 0 Prozent erwartet
Mit Blick auf die Inflation zeichnen die Analysten für die Schweiz laut den Angaben ein vorsichtiges Bild: Die Mehrheit erwartet, dass die Inflation auf dem derzeitigen Niveau bei nahezu null bleibt; jeder Vierte erwarte aber, dass die Inflation in den kommenden sechs Monaten weiter zurückgehen wird.
Mit einer Wahrscheinlichkeit von 84 Prozent halten die Umfrage-Teilnehmer gleichwohl einen unveränderten Leitzins im März für das wahrscheinlichste Ergebnis der bevorstehenden Lagebeurteilung der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Eine Zinssenkung oder eine -erhöhung werden mit Wahrscheinlichkeiten von 12 Prozent beziehungsweise 4 Prozent als deutlich weniger wahrscheinlich eingestuft.
Die Umfrage legt zudem nahe, dass die SNB im ganzen Jahr keine Zinsänderung vornehmen wird. Rund zwei Drittel der Befragten gehen davon aus. Immerhin erwartet aber gut ein Viertel der Experten, dass bis Ende Jahr Negativzinsen eingeführt werden.
Die Umfrage wurde zwischen dem 12. und dem 18. Februar durchgeführt.
(AWP)

