Die japanische Kartellbehörde FTC hat einem Insider zufolge Geschäftsräume von Microsoft durchsuchen lassen. Die Razzia sei Teil von Ermittlungen wegen mutmasslich wettbewerbswidrigen Verhaltens im Cloud-Geschäft, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Mittwoch. Die FTC wollte sich zu diesem Thema nicht äussern. Microsoft Japan war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Die japanische Tochter des US-Konzerns steht unter dem Verdacht, ihre Geschäftsbedingungen so zu gestalten, dass sie Kunden den Wechsel zu anderen Cloud-Anbietern erschwert. In Europa und den USA laufen ähnliche Ermittlungen gegen Microsoft. In Grossbritannien werfen Kläger dem Konzern vor, Cloud-Kunden insgesamt überhöhte Gebühren im Volumen von 2,8 Milliarden Dollar in Rechnung gestellt zu haben.
(Reuters)

