Neben dem deutschen Technologiekonzern beteiligten sich die Zulieferer Cirrus Logic, TDK und Qnity an dem 400 Milliarden Dollar schweren Projekt, teilte der iPhone-Anbieter am Donnerstag mit. Die Unternehmen wollen künftig gemeinsam in den USA Sensoren, Halbleiter und Spezialmaterialien für Apple-Produkte herstellen. Weitere Kooperationspartner seien die Auftragsfertiger TSMC und GlobalFoundries.
Zahlreiche Unternehmen verlagern Produktionskapazitäten in die USA, um den von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzöllen zu entgehen. Der Elektronikkonzern Apple, der seine Produkte bislang in China und anderen asiatischen Staaten zusammenbauen lässt, will in den kommenden Jahren insgesamt 600 Milliarden Dollar investieren. Unter anderem soll in Texas ein Werk für KI-Hochleistungsrechner entstehen. Die zusätzlichen US-Abgaben auf Importwaren belasten die Bilanz von Apple in jedem Quartal mit rund einer Milliarde Dollar.
(Reuters)

