Der Umsatz legte um 18 Prozent auf 18,5 Millionen Franken zu, wie das soziale Netzwerk für Reiche am Donnerstag mitteilte. Damit lag er über den im August angekündigten Zahlen.

Von den beiden Segmenten war das grössere, Subscriptions, praktisch für das gesamte Wachstum verantwortlich. Das Geschäft mit den Mitgliedschaften verzeichnete eine Zunahme des Umsatzes von 28 Prozent und trug damit gut 70 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Der Bereich Services steigerte die Verkäufe marginal um 0,1 Prozent.

Das Reisen sei zwar in einigen Ländern noch immer eingeschränkt und verschiedene Sicherheitsmassnahmen noch immer in Kraft gewesen, hiess es zum Geschäftsverlauf. Insgesamt habe sich das Geschäftsumfeld im Nachgang zur Covid-Pandemie aber deutlich verbessert. Die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von Asmallworld habe sich deshalb in neuen Rekordwerten beim Umsatz und beim operativen Gewinn niedergeschlagen.

Profitabilität sinkt

Allerdings nahm dieser, gemessen am EBITDA, mit plus 2,8 Prozent auf 2,5 Millionen Franken im Vergleich zum Umsatz unterproportional zu. Die entsprechende Marge ging deshalb um 2 Prozentpunkte auf 13,4 Prozent zurück. Der Reingewinn sank gleichzeitig um rund 7 Prozent auf 1,45 Millionen Franken.

Das Unternehmen begründet den Rückgang der Profitabilität mit höheren Personalkosten, einem Abschreiber in der Höhe von 0,25 Millionen Franken sowie mit dem Ausbleiben von staatlicher Unterstützung, welche 2021 noch geflossen sei.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr sei auch der Punkt erreicht worden, an dem das Unternehmen vollständig selbsttragend geworden sei. Asmallworld bezeichnet dies als "Meilenstein", denn für weitere Wachstumsinitiativen brauche es nun kein zusätzliches Kapital mehr. Dies ermögliche auch eine offensivere Haltung gegenüber vielversprechenden strategischen Projekten, nachdem bisher der haushälterische Umgang mit den flüssigen Mitteln im Fokus gestanden habe.

(AWP)