Der Konzernumsatz soll zu konstanten Wechselkursen im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zulegen, wie AstraZeneca am Dienstag mitteilte. Der Kerngewinn je Aktie werde ​voraussichtlich um einen niedrigen zweistelligen Prozentsatz steigen. «2025 ‌verzeichneten wir eine starke kommerzielle Entwicklung ‌in allen unseren Therapiebereichen und grosse Fortschritte in der Pipeline», sagte Konzernchef Pascal Soriot. Das Unternehmen habe im Jahresverlauf die Ergebnisse von 16 positiven Phase-3-Studien bekannt gegeben und verfüge nun über 16 ⁠Blockbuster-Medikamente.

Soriot will den Jahresumsatz bis 2030 auf 80 Milliarden Dollar steigern und setzt dafür auf eine Expansion in den USA und China. ​Dazu nimmt AstraZeneca 50 Milliarden Dollar für ‌die Produktion in den USA in die ‍Hand und investiert 15 Milliarden Dollar in China. 2025 stieg der Umsatz ​von AstraZeneca um neun Prozent auf 58,74 Milliarden Dollar, währungsbereinigt betrug das Plus acht Prozent. Der Kerngewinn je Aktie erhöhte sich um zwölf ‌Prozent auf 9,16 Dollar. Der Umsatz ⁠mit Krebsmedikamenten zog deutlich an, angetrieben von ‌den Blockbustern Tagrisso und Imfinzi. Im Bereich der kardiovaskulären Produkte bremste der Wettbewerb durch ‍Nachahmerpräparate dagegen das Wachstum. Die Aktionäre sollen eine drei Prozent höhere Dividende von 3,20 Dollar je Aktie erhalten. 

(Reuters)