Weltweit lieferte die BMW Group im ersten Halbjahr ⁠2026 insgesamt rund 1,15 Millionen Fahrzeuge aus, ein Rückgang um ‌4,2 Prozent, wie der Dax-Konzern am ‌Freitag mitteilte. In der ​Volksrepublik summierte sich das Minus dabei im ersten Halbjahr auf rund 20,4 Prozent. Besser lief es in anderen Regionen der Welt: In Europa stiegen die Verkäufe ‌um rund 5,4 Prozent, in den USA erzielte das Unternehmen ein Plus von 3,9 Prozent. Dabei sei die ​Marke BMW im amerikanischen Markt stärker als ​der Gesamtmarkt gewachsen.

Auch den ​Absatz vollelektrischer Fahrzeuge konnten die Münchner steigern. Im zweiten Quartal lieferte ‌BMW 116.807 vollelektrische Fahrzeuge der Marken BMW und Mini an Kunden aus, das entspricht einem Plus von 5,2 ​Prozent. ​In Deutschland sei BMW ⁠im Quartal auf den zweiten ​Platz bei den ⁠Zulassungen für volllelektrische Fahrzeuge aufgestiegen.

Der Münchner Autobauer hatte ‌erst im Juni seine Gewinnprognose gekappt. Statt eines moderaten Dämpfers sagte er für das Gesamtjahr nun ‌einen Rückgang des Vorsteuergewinns um mehr ​als 15 Prozent voraus.

(Reuters)