«Wir bleiben ⁠zwar bei unseren früheren Aussagen in den Gerichtsunterlagen zu diesem ‌Fall, wonach die Bank of ‌America keine Verbrechen im ​Zusammenhang mit sexuellem Menschenhandel begünstigt hat, aber diese Einigung erlaubt es uns, die Angelegenheit hinter uns zu lassen und hilft den Klägerinnen, damit abzuschliessen», teilte ‌Bank of America am Freitag (Ortszeit) mit. Die Frauen hatten der zweitgrössten US-Bank vorgeworfen, verdächtige Finanztransaktionen im Zusammenhang mit Epstein ignoriert ​zu haben.

Ein Richter muss dem ​Vergleich noch zustimmen. Zuvor hatten ​andere Grossbanken in ähnlichen Klagen von Epstein-Opfern Vergleiche geschlossen, ‌darunter JPMorgan Chase über 290 Millionen Dollar und die Deutsche Bank über 75 Millionen Dollar.

Epstein hatte über Jahre ​hinweg ​einen Ring zur ⁠sexuellen Ausbeutung Minderjähriger unterhalten und weltweit ​Kontakte zu hochrangigen Persönlichkeiten ⁠aus Politik, Wirtschaft und Adel gepflegt. Er wurde ‌im Juli 2019 festgenommen und nahm sich den US-Behörden zufolge einen Monat später ‌in einer New Yorker Gefängniszelle das Leben.

(Reuters)