Der Gewinn, der den Aktionären zugerechnet werden kann, stieg von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent auf 7,10 Milliarden Dollar, wie die zweitgrösste US-Bank am Dienstag bekanntgab. Das entspricht einem Gewinn je Aktie von 88 Cent. Analysten hatten mit 84 Cent gerechnet.
Zusätzlich zu positiven Effekten aus höheren Zinsen habe auch ein weiter wachsender Kundenstamm zu dem guten Ergebnis beigetragen, sagte Konzernchef Brian Moynihan. Alle Geschäftsbereiche hätten sich gut geschlagen und die Marktanteile zugenommen.
Der Zinsüberschuss stieg im Berichtszeitraum um 14 Prozent auf 14,2 Milliarden Dollar. Die Gesamterträge von 25,2 Milliarden Dollar entsprechen einem Plus von elf Prozent und übertrafen leicht die Erwartungen der Analysten, die mit 25,13 Milliarden Dollar gerechnet hatten.
Bereits vergangene Woche hatten auch JPMorgan und Wells Fargo kräftige Anstiege der Quartalsgewinne vermeldet, die vor allem auf höhere Zinseinnahmen infolge der gestiegenen Leitzinsen zurückgeführt wurden.
Dagegen drückte bei Citigroup das flaue Handelsgeschäft den Gewinn nach unten. Ähnliches erwarten Experten auch bei der Investmentbank Morgan Stanley, die ebenfalls am Dienstag Quartalszahlen vorlegen soll.
(Reuters)
