Banken - Walliser Kantonalbank legt im ersten Halbjahr zu

Die Walliser Kantonalbank (WKB) hat im ersten Halbjahr 2021 das Ergebnis gesteigert. Für die weitere Entwicklung ist das Kantonsinstitut zudem positiv gestimmt.
21.07.2021 07:00
Filiale der Walliser Kantonalbank in Zermatt.
Filiale der Walliser Kantonalbank in Zermatt.
Bild: cash

Das operative Ergebnis als wichtigste Grösse stieg leicht um 0,3 Prozent auf 60,5 Millionen und der Reingewinn um 1,3 Prozent auf 52,6 Millionen Franken. Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft, dem wichtigsten Ertragspfeiler der Bank, stieg trotz des Drucks des Negativzinsumfelds um 2,9 Prozent auf 88,7 Millionen, wie es in einem Communiqué vom Mittwoch heisst.

Höherer Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte angesichts der "anerkannten Kompetenzen der WKB" in der Vermögensverwaltung und im Asset Management um 7,0 Prozent auf 22,0 Millionen Franken zu. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft, der insbesondere aus Erträgen aus Devisengeschäften bestehe, sank hingegen um 15 Prozent auf 11,5 Millionen. Und der übrige ordentliche Erfolg stieg mit 3,9 Millionen um knapp 17 Prozent an.

Derweil stieg der Geschäftsaufwand leicht um 0,9 Prozent auf 58,9 Millionen. Während der Personalaufwand um 1,8 Prozent sank, stieg der Sachaufwand um 6,4 Prozent an, was insbesondere mit der laufenden digitalen Transformation erklärt wird. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich damit auf 46,7 von 47,3 Prozent im Vorjahr - damit werde die Position der WKB als eine der effizientesten Banken der Schweiz bekräftigt, heisst es. Ein Wert unter 50 Prozent gilt in der Branche als sehr gut.

Bilanzsumme steigt weiter - Ausblick stabil

Die Kundenausleihungen nahmen um weitere 1,9 Prozent auf 13,43 Milliarden Franken zu, die Hypothekarforderungen verzeichneten eine Zunahme um 3,2 Prozent auf 11,33 Milliarden. Die Bilanzsumme erreichte mit 18,23 Milliarden per Mitte Jahr erneut einen neuen Höchststand. Die positive Performance am Aktienmarkt wirkte sich auch auf die verwalteten Vermögen aus, die um 6,8 Prozent auf 14,43 Milliarden stiegen.

Für den weiteren Ausblick gibt sie die Bank derweil verhalten optimistisch. Mit ermutigenden Konjunkturaussichten für die zweite Jahreshälfte für das Wallis wird mit einem operativen Ergebnis auf Niveau des Vorjahres gerechnet - sofern die Wirtschaft nicht durch eine weitere Ausbreitung des Virus in Mitleidenschaft gezogen werde.

(AWP)

 
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