Hintergrund der Anfrage waren fünf gemeldete Management-Transaktionen bei Barry Callebaut im Umfang von 27,6 Millionen Franken. Laut der Meldungen an die SIX-Regulierungsstelle stammen die Verkäufe von einem nicht-exekutiven Verwaltungsratsmitglied. In mindestens vier Fällen kommt gemäss Geschäftsbericht nur Nicolas Jacobs infrage, der sich damit wohl von einem Grossteil seiner privat gehaltenen Aktien getrennt hat, wie die Zeitung weiter schreibt.
Dabei handelt es sich um Titel in seinem persönlichen Besitz. Diese sind von der Beteiligung der Familiengesellschaft getrennt zu betrachten.
Die Jacobs Holding - über welche die Familie ihre strategische Beteiligung bündelt und die 30,1 Prozent der Aktien kontrolliert - habe hingegen keine Anteile verkauft, so die Sprecherin des Grossaktionärs gegenüber der «Finanz & Wirtschaft» weiter.
(AWP)

