Die ursprünglich für ​Anfang Juli angesetzte Prüfung verzögere sich damit um sechs Wochen, was jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf den Prozess habe, teilte ‌die Bayer-Tochter Monsanto am Dienstag mit. Zuvor hatte der Oberste Gerichtshof der USA dem ​Agrar- und Pharmakonzern einen wichtigen juristischen ​Sieg verschafft und ​Tausende Klagen eingeschränkt, in denen dem Unternehmen mangelhafte ‌Warnhinweise auf Krebsrisiken auf den Roundup-Etiketten vorgeworfen wurden.

Bayer sieht sich in den USA ​mit ​rund 65.000 Klagen ⁠von Personen konfrontiert, die ihre ​Krebserkrankungen auf ⁠den glyphosathaltigen Unkrautvernichter zurückführen. Der Konzern, der Roundup ‌2018 mit der Übernahme von Monsanto erworben hatte, weist die Vorwürfe ‌zurück.

(Reuters)