Die Titel des US-Zahlungsdienstleisters rutschen ‌im ⁠vorbörslichen Handel an der Wall Street um 13,5 Prozent ab. Ein Konsortium aus dem Finanzinvestor Advent und dem Zahlungsabwickler Stripe ⁠habe seine Übernahmepläne für PayPal aufgegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider.

Stripe und Advent hatten im Juli ein Gebot von 60,50 ‌Dollar je Aktie für den einstigen Fintech-Pionier unterbreitet, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hatte. ‌Der Verwaltungsrat von PayPal habe das ursprüngliche Angebot jedoch ​als unzureichend eingestuft. Das Gebot entsprach nur einem Bruchteil der Bewertung von rund 360 Milliarden Dollar, die PayPal auf dem Höhepunkt des Pandemie-Booms im Jahr 2021 erreicht hatte.

Das Unternehmen kämpft seit dem Nachlassen des pandemiebedingten Online-Shopping-Booms um seine Position. Zudem setzen Technologie-Riesen wie Apple und die Alphabet-Tochter Google PayPal zunehmend unter Druck, da sie ihre eigenen digitalen Bezahldienste ausbauen.

(Reuters)